// Planbar. Sauber. Nachvollziehbar.
ERP-Umstellung im Mittelstand:
Datenmigration, die Ihr Team entlastet.
Ich unterstütze Ihr Projekt als Teilprojektleitung Datenmigration – nicht nur organisatorisch, sondern auch technisch in der Umsetzung. Wir starten mit klaren Zuständigkeiten in den Fachbereichen, frühen Testmigrationen und dokumentieren die Migration sauber, damit Ihr Team entlastet wird und Ihr Go-live planbar bleibt.
Zielsysteme: GUS ERP | SAP S/4HANA | dibac.hsm (Fachsystem Gefahrstoffmanagement)

Warum Datenmigrationen scheitern.
In über 15 Jahren IT-Projekten habe ich gesehen: Migrationen geraten selten wegen der Technik ins Stocken. Häufig sind es drei wiederkehrende Ursachen – und jede davon lässt sich mit klaren Routinen entschärfen.
- Mangelnde Verbindlichkeit.
Wenn Deadlines noch weit weg sind, wird Arbeit verschoben – bis es plötzlich brennt. Dann entsteht Hektik, Fehler und Nacharbeit. Ich setze deshalb feste Fokuszeiten mit klaren Ergebnissen: pro Objekt/Abteilung wird regelmäßig gearbeitet, bis ein sichtbares Migrationsergebnis steht – nicht nur Theorie. - Unklare Zuständigkeiten.
Fachbereich, IT und Dienstleister arbeiten oft nebeneinander her – jeder denkt, der andere macht’s. Ich trenne Verantwortungen sauber: Keyuser/Fachbereich liefern Inhalte und Entscheidungen, ich übernehme technische Umsetzung, Ladefähigkeit, Fehleranalyse und Dokumentation. Test und Abnahme erfolgen gemeinsam – objektweise, nachvollziehbar. - Zu späte Zwischenergebnisse.
Monatelang wird „vorbereitet“, ohne dass echte Daten sauber laufen. Das nimmt Momentum und macht Probleme spät sichtbar, wenn sie teuer werden. Ich arbeite mit messbaren Zwischenzielen und frühen Testmigrationen mit echten Daten – iterativ, transparent und so früh wie möglich.


Über mich
Ich arbeite ruhig, präzise und methodisch.
In meinen Projekten geht es mir um Effizienz, Stabilität, Nachvollziehbarkeit und eine saubere Übergabe.
Nach über 15 Jahren Erfahrung in Softwareeinführungen, IT-Projektleitung und Softwareentwicklung habe ich mich auf Datenmigration zwischen komplexen Systemen spezialisiert.
Ich kenne beide Seiten: die technische Tiefe und die organisatorischen Herausforderungen, die entstehen, wenn viele Abteilungen zusammenarbeiten.
Seit vier Jahren begleite ich Datenmigrationen aktiv – von klassischen ERP-Systemen bis zu modernen Cloud-Umgebungen. Das GUS ERP und dibac.hsm kenne ich aus realen Umstellungsprojekten. SAP S/4HANA vertiefe ich kontinuierlich in einem praxisnahen Referenzprojekt, das den End-to-End Prozess (Methodik & Tooling) vollständig abbildet.
Ich bin überzeugt: Migrationen gelingen durch Effizienz, Klarheit, Disziplin und nachvollziehbare Prozesse.
Darum sorge ich dafür, dass jedes Objekt, jede Entscheidung und jeder Testlauf dokumentiert und abgesichert ist – bis der Go-Live stabil läuft.
Ich lebe mit meiner Familie am Niederrhein. Als Master of Science in Wirtschaftsinformatik vereine ich technisches Denken mit systemischem Pragmatismus – und bringe Ordnung ins Chaos, damit Projekte planbar bleiben.
Ich zeige Ihnen, wie Sie Migrationen planbar, strukturiert und verbindlich durchführen.
Mein 6-Phasen-Ansatz für erfolgreiche Datenmigrationen
Jede Migration ist individuell – aber der Weg zum Erfolg folgt immer demselben Prinzip: klare Verantwortlichkeiten, Ergebnisse früh sichtbar machen und saubere technische Umsetzung.

1️⃣Scope & Verantwortlichkeiten
Zu Beginn wird festgelegt, welche Datenobjekte migriert werden müssen (z. B. Materialien, Kunden, Lieferanten, Stücklisten, Aufträge). Diese Objekte werden den Fachabteilungen zugeordnet, damit im Anschluss daran mit den Fachabteilungen abgestimmt werden kann, welche Personen in den Fachabteilungen für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Daten verantwortlich ist (Data Steward).
🟢 Ergebnis: Klare Zuständigkeiten und ein vollständiges Objekt-Inventar als Projektgrundlage.

2️⃣ GAP-Analysen & Mapping
Gemeinsam mit den Fachabteilungen wird in Workshops erarbeitet, welche Felder im Zielsystem benötigt werden und welche im Quellsystem vorhanden sind. Es werden Feldlängen, Formate, Datenqualität und mögliche Transformationsregeln definiert. Diese Erkenntnisse werden von mir sauber dokumentiert – mit Screenshots, Tabellen und konkreten To-Dos.
🟢 Ergebnis: abgestimmtes Mapping & Regelwerk als verbindliche Grundlage für die Umsetzung.

3️⃣ Technische Umsetzung & Staging
Auf Basis der Workshop-Ergebnisse setze ich die technische Migration um – passend zum Projekt:
- SQL/ETL/Staging-Tabellen
- Dateiformate/Interfaces (z. B. CSV)
- Laden über Migrationstools (SAP DMC / GUS Datenmigrationsleitstand) oder projektpassende Verfahren
🟢 Ergebnis: Bereinigte, technisch korrekte Datenpakete, bereit für die Migration ins Zielsystem.

4️⃣ Testmigrationen & Validierung
Die Migration startet im Entwicklungs- bzw. Testsystem. Das Ziel ist, so viele Daten wie möglich, so früh wie möglich, zu migrieren. Ich führe Testläufe mit realen Datensätzen durch, analysiere Ladeprotokolle und behebe Fehler iterativ. Keyuser prüfen die Ergebnisse fachlich und geben Freigaben pro Objekt. Die Erkenntnisse fließen direkt in die Dokumentation und Transformationstabellen ein.
🟢 Ergebnis: Fachlich geprüfte und technisch stabile Migration im Testsystem.

5️⃣ Cutover-Planung & Go-Live
Parallel zur Testphase erstelle ich gemeinsam mit dem Projektteam den Cutover-Plan:
Wann werden Stammdaten eingefroren? Wann startet der Produktiv-Load? Wer validiert nach dem Go-Live? Der finale Migrationslauf erfolgt im Produktivsystem exakt nach Plan – ohne Überraschungen.
🟢 Ergebnis: Geplanter Go-Live mit kontrollierter Migration und nachvollziehbarer Übergabe.

6️⃣ Run & Stabilisierung
Nach der Abnahme begleite ich auf Wunsch die ersten Wochen nach dem Go-Live. Fehlerhafte Datensätze können gezielt nachgezogen oder korrigiert werden – ohne Projektrückstau. Damit die Migration nicht nur abgeschlossen, sondern auch nachhaltig stabil ist.
🟢 Ergebnis: Stabiler Betrieb und revisionssichere Datenbasis.
Mein Ansatz kombiniert fachliche Klarheit, technische Präzision und organisatorische Disziplin. Ich führe Migrationen so, dass jedes Objekt einen klaren Verantwortlichen hat, jede Entscheidung dokumentiert ist und der Go-Live exakt nach Plan verläuft – strukturiert, effizient und rechtzeitig fertig.
Warum Unternehmen mit mir arbeiten.
"Yannicks Übernahme der Datenmigrationen entlastet mich in der Vorbereitung der Projekte. Er fängt Belastungsspitzen ab, sodass wir mehrere Projekte parallel voranbringen können. Die Zusammenarbeit ist angenehm und partnerschaftlich – durch konstruktive Kommunikation lösen wir inhaltliche Themen schnell und sauber. Genau die Unterstützung, die wir gebraucht haben."
Janine F. - dibac.hsm Anwendungsberaterin, dibac Software GmbH
„Ich bin mit seiner Arbeit sehr zufrieden – Yannick denkt mit, gut so!“
Ralf Stobbe - Geschäftsführer, Suthor Papierverarbeitung GmbH
"Yannick übernimmt bei uns die Programmieraufgaben, die sonst niemand stemmen kann – von maßgeschneiderten Skripten bis zu komplexen SQL‑Abfragen. Das spart uns enorm viele Ressourcen, die in anderen Bereichen benötig werden. Seine Dokumentation ist strukturiert und nachvollziehbar; selbst nach Monaten kann ich sie aufschlagen und sofort weiterarbeiten. Was ich sehr schätze, ist die Zusammenarbeit auf Augenhöhe: Wir kennen unsere jeweiligen Stärken und unterstützen uns ohne jede Attitüde. Bei Fragen zur automatisierten Datenübertragung ist Yannick meine erste Anlaufstelle – und ich bin mit seinen Lösungen rundum zufrieden."
Fabian K. - dibac.hsm Anwendungsberater, dibac Software GmbH
„Ich bin schon viele Jahre bei Yannick Kunde. Er ist zuverlässig und unkompliziert.“
Hubert Heymann - Geschäftsführer, sonneklar.TV Reisebüro Heyman-Tours
„Sein Arbeitsgebiet beherrscht Herr Berthelsen fachlich uneingeschränkt. Er konnte komplexe Sachverhalte schnell erfassen und praxisgerechte Lösungen anbieten. Sowohl fachlich als auch persönlich konnte Herr Berthelsen überzeugen und erwarb sich die Anerkennung seiner vorgesetzten, Kollegen und Kunden.“
Firma Mellerud Chemie GmbH
Meine Kernkompetenzen.
Von Natur aus Lösungsarchitekt mit systemischem Pragmatismus. Ich glaube, dass erfolgreiche Migrationen mit Klarheit und Disziplin einhergehen.
Erfolgreiche Projekte

Datenmigration GUS ERP
September 2022 bis Juni 2024
Kunde: Mellerud Chemie GmbH
Branche: Hersteller für Spezialreiniger
Im Rahmen der Einführung eines neuen ERP-Systems der GUS Group leitete und realisierte ich die vollständige Stammdaten- und Bewegungsdatenmigration.
Ziel war es, die Produktivität zu steigern, redundante Datenpflege zu vermeiden und eine saubere, automatisierte Datenbasis für den Go-Live zu schaffen.
Die Migration umfasste u. a. Materialstämme, Rezepturen, Lieferanten, Kunden, Statistikdaten und Bestandsdaten. Dazu wurden die Migrationsobjekte definiert und gemeinsam mit 32 Keyusern aus den Fachabteilungen die Pflichtfelder, Validierungsregeln und Datenqualitätskriterien festgelegt. Für die Extraktion, Transformation und Bereinigung (ETL) kamen SQL, Python und OpenRefine zum Einsatz.
Die Migration erfolgte anschließend über den GUS Datenmigrationsleitstand – vergleichbar mit dem SAP Data Migration Cockpit – in mehreren Testzyklen mit iterativer Validierung durch die Keyuser. Durch konsequente Datenbereinigung und automatisierte Ladeprozesse konnten millionen von Datensätzen fehlerfrei übernommen werden, ohne manuelle Nacharbeit.
Der Go-Live wurde durch strukturierte Planung, enge Abstimmung mit den Fachbereichen und dokumentierte Abnahmeläufe erfolgreich unterstützt.
Das Ergebnis war eine fehlerfreie Migration audit-sicher dokumentiert. Wir erreichten eine signifikante Zeitersparnis durch automatisierte Datenübernahme und standardisierte Vorgehensweise bei zukünftigen Datenpflegeprozessen.

Datenmigration dibac.windows nach dibac.hsm
März 2025 bis Heute
Kunde: dibac Software GmbH
Branche: Lack-, Farben- und Beschichtungsindustrie, chemische Industrie
Für verschiedene Kunden der dibac Software GmbH werden Rezepte, Artikel, Rohstoffe, Stoffe, Gefahrstoffeinstufungen, Sicherheitsdatenblätter, Kunden und Lieferanten migriert. Dafür werden die beiden Gefahrstoffmanagementsysteme dibac.windows und dibac.hsm entsprechend konfiguriert.
Zunächst wird der Migrationsumfang definiert. Auf dieser Basis werden die Daten in Staging-Tabellen geladen und über SQL Konvertierungsskripte in das Produktivsystem transformiert.
Die Anwendungsberater von dibac Software GmbH können jetzt mehrere Projekte parallel betreuen ohne sich mit den technischen Details beschäftigen zu müssen.

Referenzprojekt: SAP-Datenmigration von ERP 6.0 zu S/4HANA (Greenfield-Szenario)
Dezember 2024 bis Oktober 2025
Szenario: Praxisnahe Eigenumsetzung eines vollständigen Migrationsprojekts
Branche: Chemische Prozessindustrie
Im Rahmen einer eigenständig durchgeführten Referenzmigration habe ich die komplette Datenmigration von SAP ERP 6.0 zu SAP S/4HANA Private Edition simuliert – so, wie sie typischerweise in der Prozessindustrie abläuft. Das Ziel war, den gesamten technischen und organisatorischen Prozess praxisnah nachzubilden – von der Planung bis zur produktionsreifen Bereitstellung. Dafür habe ich auf einem AWS das SAP ERP 6.0 mit Testdaten installiert. Gleichzeitig wurde mir von SAP eine SAP S/4HANA Cloud Testumgebung zur Verfügung gestellt.
Die Migration umfasste unter anderem Bankdaten, Materialstämme, Stücklisten, Kunden, Lieferanten, Rezepturen und Statistikdaten. Für die Extraktion und Transformation der Quelldaten wurde SAP Data Services (BODS) eingesetzt, unterstützt durch DBeaver zur SQL-basierten Analyse der Tabellenstrukturen im Quellsystem. Die eigentliche Migration und Validierung erfolgte über das SAP Data Migration Cockpit (DMC).
Gemeinsam mit fiktiven Fachabteilungen wurden Migrationsobjekte definiert, GAP-Analysen erstellt, Mapping-Dokumente dokumentiert und Testmigrationen iterativ umgesetzt. So entstand ein vollständiger, nachvollziehbarer Prozess, der auch für reale Projektumgebungen direkt anwendbar ist.
Das Ergebnis war ein dokumentierter, audit-sicherer Migrationsprozess mit sauberer Tool-Integration (DMC + BODS) und praxisnaher Methodik, der zeigt, wie eine S/4HANA-Migration technisch und organisatorisch erfolgreich umgesetzt wird.
Bereit für ein kurzes Gespräch?
So starten wir eine Zusammenarbeit.
Kennenlerngespräch
Im ersten Schritt vereinbaren wir ein kurzes Kennenlerngespräch (ca. 30 - 45 Minuten). Dabei klären wir kompakt, in welchem Zielsystem Sie unterwegs sind (SAP S/4HANA, GUS ERP oder dibac.hsm), wie weit die Umstellung bereits fortgeschritten ist, wo aktuell der größte Engpass liegt und wie Ihr Team aufgestellt ist. Ziel ist nicht ein „Verkaufsgespräch“, sondern eine schnelle, ehrliche Einschätzung, ob und wie ich Sie als Teilprojektleitung Datenmigration sinnvoll entlasten kann.
Strategiegespräch mit Ihrem Team
Wenn es grundsätzlich passt, folgt ein Strategiegespräch mit Ihrer Projektleitung und ein bis vier Keyusern (ca. 60 bis 90 Minuten). In diesem Termin konkretisieren wir gemeinsam den Migrationsumfang, die Verantwortlichkeiten in den Fachbereichen sowie die technischen Rahmenbedingungen (z.B. Zugänge, Datenbereitstellung, Schnittstellen und Tooling-Optionen).Ich bringe eine strukturierte Vorgehensskizze mit, die wir live auf Ihre Situation anpassen. So entstehen früh ein gemeinsames Bild, realistische nächste Schritte und eine Entscheidungsgrundlage – ohne Druck und mit der Möglichkeit, an dieser Stelle unverbindlich „Ja“ oder „Nein“ zu sagen.
Vertragsgestaltung und Unterschrift
Entscheiden Sie sich für die Zusammenarbeit, regeln wir im nächsten Schritt die Rahmenbedingungen sauber und pragmatisch: Umfang, Laufzeit, Remote/Onsite, Stundensatz, Reisekosten, benötigte Zugänge, Datenschutz sowie die Punkte, die für Planbarkeit und Flexibilität in Ihrem Projekt wichtig sind. Mir ist dabei wichtig, dass beide Seiten früh Klarheit haben, damit die Umsetzung danach ohne Reibungsverluste starten kann.
Terminabstimmung und Kickoff
Sobald die Beauftragung steht, stimmen wir die ersten Termine ab und setzen ein Kickoff auf. Dabei legen wir fest, welche Personen beteiligt sind, welche Vorarbeiten notwendig sind und in welcher Reihenfolge wir starten. Typischerweise beginnen wir mit einem klar abgegrenzten Scope- und Mapping-Termin und planen direkt den ersten Testlauf für ein repräsentatives Objekt, damit früh sichtbare Ergebnisse entstehen und der Arbeitsrhythmus stabil wird.

